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Rezept für Pute oder Schweinebraten gesucht

6. Dezember 2004 um 9:11

Hallo!

Ich würde an Heilig Abend gerne einen Braten machen. Habe aber leider kein leckeres Rezept gefunden. Könnt ihr mir helfen?
Entweder ein Braten mit Schweinerücken oder ne Pute. Sollte im Ofen zubereitet werden, damit man nicht die ganze Zeit am Herd stehen muß.

Danke!
Liebe Grüße
princess

PS. Was esst ihr an Heilig Abend???

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8. Dezember 2004 um 19:00

Hallo
ich habe für dich etwas zur orientierung, so in der art machen wir auch unseren echten münchener krustenbraten

gefunden bei www.chefkoch.de
1. beitrag

Das Du die Kruste in Rauten oder Würfel einschneiden mußt, ist Dir bekannt?! Nimm dazu ein richtig scharfes Messer sonst wird es sehr mühselig. Schön pfeffern und salzen. Ich stelle ihn mit allem was es an Wurzelgmüse gibt ins Rohr. Zwiebel und Knoblauch nicht vergessen. 180 ist genug. Zum Angießen nehme ich halb Wasser und Apfelsaft. Mindestens 3 Stunden im Rohr lassen, damit das Fleisch schön zart ist. Wenn ein Knochen dabei ist, sollte das Fleisch vom Knochen fallen. Verdünne den Honig ein wenig mit dem Bratensaft, das läßt sich besser aufstreichen. Ich mache das so eine dreiviertel Stunde vor Ende. Den Bratensaft passiere ich mit dem Gemüse durch ein Spitzsieb und schmecke mit Thymian ab. Wenn Du den Honig wegläßt, schmeckt auch ein Löffel Senf in der Soße sehr fein.
Als Beilage würde ich jetzt Rosenkohl empfehlen oder Bayrisch Kraut paßt auch hervorragend. Dazu gibt es bei uns immer Kartoffel-Petersilienwurzel-Pürreé.

2. beitrag
eine richtig richtig krösche Kruste bekommt man, wenn man den Braten erst einschneidet und dann mit der Kruste nach unten in Wasser legt für 2 Stunden. Die Abstände zwischen den Einschnitten sollte nur 1.5-2 cm betragen!! Also nicht großwürfelige Rauten ... Natürlich darf nur die Schwarte im Wasser sein!! Also 1-2 cm Wasser in eine flache Schüssel, den Braten mit Kopf nach unten hineinlegen. Die Schwarte saugt sich voll und geht dann im Herd auf und wird luftig und knusprig wie Chips. Die Methode ist so genial, dass man übrigens wirklich auf diese Art Chips machen kann. Nur eine Schwarte besorgen, mit einem scharfen Messer in ganz feine Streifen schneiden, ins Wasser legen und dann ab in den Herd bei 200 Grad, bis sie aufgegangen sind. Sie rollen sich dann, werden 2 bis 3 Mal so groß, salzen und zu Wein und Bier servieren.

Allerdings darf - wenn man den Braten so macht - der Braten während der Bratzeit nicht mehr von oben begossen werden. Man muss deswegen seinen Herd kennen und vielleicht auch ein bißchen üben, damit der Braten saftig und die Kruste gleichzeitig knusprig wird. Aber wenn man es hinbekommen hat, ist es der beste Krustenbraten überhaupt !!! Man kann ein Kotelettstück (dann wirds besonders edel, aber auch leichter zu trocken, das ist am schwierigsten) oder ein normales Nackenstück mit Schwarte nehmen.

Gemüse usw. und Gewürze wie üblich, nach Lust und Laune und Geschmack.


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10. Dezember 2004 um 20:05

Schweinsbraten
hallo princess8!

hier das rezept für einen original österreichischen schweinsbraten:

zutaten für 6-8 portionen:
2 kg schweinskarree, rückgrat ausgehackt
5 el öl oder schweineschmalz
salz
kümmel
knoblauch, gepresst
400 g karreeknochen
1 kl mehl, glatt


schweinskarree mit salz, knoblauch und kümmel kräftig einreiben.
öl oder schmalz in bratenpfanne erhitzen, knochen beigeben.
karree mit aussenseite nach unten auf die knochen legen und ins backrohr schieben.
von zeit zu zeit etwas wasser untergiessen. braten öfter mit bratensaft übergiessen, nach halber bratzeit wenden.
oberseite knusprig braun braten.
karree aus der pfanne heben, warm stellen. knochen rösten bis das wasser vedunstet ist.
etwas mehl einstreuen, rösten, mit wasser aufgiessen. so lange kochen, bis die richtige konsistenz erreicht ist. saft abseihen, braten tranchieren.

backrohrtemperatur: 220 ggrad, fallend
garungsdauer ca. 2 stunden
beilagenempfehlung: reis, semmel- oder serviettenknödel, sauerkraut, warmer krautsalat, gurkensalat

man kann auch schopfbraten, gerollte schwinsschulter oder geräuchertes karree auf dieselbe weise zubereiten.

diese rezept stammt von einem sehr bekannten österr. koch - klingt bissi umständlich, ists aber gar nicht! glaub mir!
ich lass die knochen immer weg, mir schmeckts trotzdem!!

viel spass, gutes gelingen und mahlzeit!!

lg, aqua

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