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Weihnachtsessen?¿

14. November 2005 um 10:44

Hallo zusammen,

ich bin neugierig und wollte Euch fragen, ob Ihr schon wisst, wass Ihr Heiligabend zu essen macht?
Unsere Eltern kommen zu uns und ich möchte gerne " auf die Kacke" hauen weiß aber noch nicht so recht wie und mit was.
Was gibt es oder gab es bei Euch Heiligabend denn zum essen? Kann wie gesagt auch (sehr) aufwendig sein....


LG Pluster

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15. November 2005 um 7:42

Wir möchten.....
.... uns einfach anhand eines 3 - 4 Gänge-Menüs bei unseren Eltern bedanken, dass sie so sind wie sie sind... Mit "auf die Kake hauen" meinte, dass uns die Arbeit im Vorfeld nichts ausmacht... und das nicht nur beim Nachtisch. Egal auch....

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15. November 2005 um 10:01

CHATEAU BRIAND
Ich mache Weihnachten ein Chateau Briand ( Rinderfilet )
nach der Niedergarmethode. Dazu Kroketten, Rösti, Sauce Bernaise, Bohnen im Speckmantel und Pilzen.
Geht ganz ohne Stress und schmeckt super.

LG
Bernersenn

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15. November 2005 um 10:33

Fondue!
Bei uns gibt es jedes Weihnachten Fondue....wir stellen immer große Schüsseln mit kleinen verschiedenen Fleischsorten auf den Tisch und jeder kann essen was er will.

Ich wäre traurig wenn wir das nicht mehr machen würden. Es ist einfach schön, weil es nicht wie normale Essen nach einer halben Stunden oder so zu Ende ist, sondern richtig lange dauern kann weil man ja immer nur 1-2 Stückchen Fleisch isst. Dabei kann man so schön über 1000 Dinge reden, das liebe ich *g*

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15. November 2005 um 15:31

Bei uns
gibt es immer etwas zum abknabbern. Gans,Flugente,Hühnchenteile aber durchaus auch Rippchen oder eben kombiniert, denn immer ist der Geschmack unterschiedlich. Ich kann mir auch Lammkotelet oder Scheufele vorstellen. Vieles läßt sich am Tag vorher vorbereiten und wird noch einmal nachgebacken.
Weihnachten ist es auch angetan die Sosse mit Wein herzustellen. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit Rinderbraten oder Wild anzubieten.
Als Gemüse gibt es auch verschiedenes. Obligatorisch ist Grünkohl aber auch Rosenkohl oder Blumenkohl.
Natürlich Kartoffeln und Kartoffelbällchen. Die letzteren sind etwas schwieriger in der Herstellung aber ohne die will keiner das Weihnachtsfest verleben.
Letztendlich auch frisches Gemüse. Gut und gerne kann man auch eine Suppe davor reichen.
Ein Fondue machen wir eigendlich gern an anderen Tagen. Es füllt eher den ganzen Abend aus was an solchem Tag lieber der Weihnachtsstube gewidmet ist.
Bei anwesenden Kindern ist das ja geklärt und wir hatten eben immer im rechten Augenblick "Nachschub". Es macht sich auch gut, wenn mann das essen in einem anderen Raum zu sich nehmen kann. Da stört die Vorbereitung nicht.
Bei Fam. Teddy gibt es an solchen Tagen also gute alte deutsche Küche. Neue Kochrezepte nach Buch oder von euch verlege ich gern auf die Geburtstage.

LG Teddy

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16. November 2005 um 9:55

Einen Ausgeben....
... ist doch einfacher, als selber machen, oder? Genau daran liegt es mir ja: wir Kiddis für die Ellis selber gemachtes auftischen......

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16. November 2005 um 10:03
In Antwort auf jonny_12159999

Bei uns
gibt es immer etwas zum abknabbern. Gans,Flugente,Hühnchenteile aber durchaus auch Rippchen oder eben kombiniert, denn immer ist der Geschmack unterschiedlich. Ich kann mir auch Lammkotelet oder Scheufele vorstellen. Vieles läßt sich am Tag vorher vorbereiten und wird noch einmal nachgebacken.
Weihnachten ist es auch angetan die Sosse mit Wein herzustellen. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit Rinderbraten oder Wild anzubieten.
Als Gemüse gibt es auch verschiedenes. Obligatorisch ist Grünkohl aber auch Rosenkohl oder Blumenkohl.
Natürlich Kartoffeln und Kartoffelbällchen. Die letzteren sind etwas schwieriger in der Herstellung aber ohne die will keiner das Weihnachtsfest verleben.
Letztendlich auch frisches Gemüse. Gut und gerne kann man auch eine Suppe davor reichen.
Ein Fondue machen wir eigendlich gern an anderen Tagen. Es füllt eher den ganzen Abend aus was an solchem Tag lieber der Weihnachtsstube gewidmet ist.
Bei anwesenden Kindern ist das ja geklärt und wir hatten eben immer im rechten Augenblick "Nachschub". Es macht sich auch gut, wenn mann das essen in einem anderen Raum zu sich nehmen kann. Da stört die Vorbereitung nicht.
Bei Fam. Teddy gibt es an solchen Tagen also gute alte deutsche Küche. Neue Kochrezepte nach Buch oder von euch verlege ich gern auf die Geburtstage.

LG Teddy

Joh....
.... da kann ich doch bestimmt ein paar Sachen von "gebrauchen". Danke...


LG
Pluster

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13. August 2006 um 13:23
In Antwort auf alanis_12681975

Wir möchten.....
.... uns einfach anhand eines 3 - 4 Gänge-Menüs bei unseren Eltern bedanken, dass sie so sind wie sie sind... Mit "auf die Kake hauen" meinte, dass uns die Arbeit im Vorfeld nichts ausmacht... und das nicht nur beim Nachtisch. Egal auch....

Wenn Aufwand keine Rolle spielt...
Auch wenn es terminlich nicht mehr aktuell ist:

*Dinner für nette Gäste*

1. Vorspeise
1.1. Feldsalat mit Croûtons

Eine Packung Feldsalat waschen, trocknen. Aus Öl, Orangensaft, Balsamicoessig, Salz und feingehackten Kräutern eine Marinade mischen. Eine Orange filetieren (noch einfacher: Mandarinenstücke aus der Dose nehmen), ein paar Walnüsse grob hacken. Salat, Orangenfilets und Nüsse mischen und kurz vor dem Servieren mit der Marinade übergiessen. Aus gewürfeltem Toastbrot in heisser Knoblauchbutter Croûtons herstellen, über den Salat streuen.

Noch festlicher: pro Person eine Scheibe Baguette mit Knoblauchöl bepinseln, im Ofen kurz backen, mit einer Scheibe Chèvre (Ziegenkäse) belegen und nochmals kurz backen, bis der Käse sich leicht verfärbt. Schwarzen Pfeffer drübermahlen. Zum Salat servieren.

1.2. Geflügelragout
300g Geflügelfilets, z.B. Hähnchenbrust, klein würfeln, leicht salzen und mit weissem Pfeffer würzen. In Öl braten, Lorbeerblatt hinzufügen, mit Geflügelbrühe aufgiessen, einkochen lassen. Unterdessen 300g Champignons waschen, in Scheiben schneiden und in Knoblauchbutter anbraten. Morcheln (getrocknet) in warmem Wasser aufquellen lassen. Champignons zu dem Geflügel geben, gehackte Petersilie (besser: Estragon) hinzugeben und die Morcheln dazugeben. Kurz aufrühren, mit etwas Sahne abschmecken und vom Herd nehmen.

Nun der Showeffekt: Geflügel-Champignon-Masse in kleine Suppentassen geben, TK-Blätterteig in Quadrate ausrollen, je ein Teigquadrat über die Tasse geben, gut festdrücken und im Herd backen, bis der Blätterteig braun ist. Dann kann jeder seine Kruste öffnen, es duftet herrlich nach Wald und Herbst...

2. Suppe
2.1. Kürbissuppe
Eine kleinen Hokkaido-Kürbis in Stücke schneiden (er muss nicht geschält werden), mit gehackten Schalotten und zwei Knoblauchzehen in Olivenöl anbraten. Lorbeerblatt, Thymian und Sternanis hinzufügen und mit 1l Gemüsebrühe auffüllen. Wenn
der Kürbis nach ca. einer halben Stunde weichgekocht ist, einen Becher Sahne hinzufügen. Alles im Mixer pürieren. Grissini (lange dünne Brotstäbchen) mit Schinken umwickeln und zur Suppe reichen.

2.2. Knoblauchsuppe mit Trauben
Eine gute Gemüsebouillon mit 2-3 Zehen gepresstem Knoblauch und einem Becher Sahne verrühren, kurz aufkochen lassen. Drei Scheiben weiches Toastbrot zerkrümeln, zu der Suppe geben und kurz im Mixer verquirlen. Blaue weintrauben halbieren, Parmesan in dünne Späne hobeln. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Tassen geben, Weintrauben und Parmesan darübergeben.

3. Hauptgang
3.1. Entenbrustfilets auf roten Linsen
Entenbrustfilets mit Honig bestreichen, etwas Tabasco darüberträufeln und etwas Ingwerpulver darüberstreuen. Mehrere Stunden in der Marinade ziehen lassen. Dann kurz anbraten, bis sie gebräunt, aber noch nicht durchgebraten sind (Garprobe!), in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten nachziehen lassen. Unterdessen die roten Linsen (Dose) abtropfen, Lauch in feine Ringe schneiden, in Butter und Zucker leicht karamellisieren lassen. Die Linsen hinzufügen, kurz anbraten und mit etwas Gemüsebrühe und/oder weisswein auffüllen. Linsen auf Teller verteilen, Entenbrust in schräge Scheiben schneiden und darauf legen. Mit gehacktem rotem Pfeffer bestreuen.

3.2. Mastpoularde mit Kastanien
Eine Poularde ist etwas Schönes: fetter als ein Hähnchen, macht vier oder mehr Personen satt und bringt den praktischen Hohlraum zum Füllen im Inneren schon gleich mt. Auf gehts! Innereien entfernen, Poularde salzen und pfeffern. Aus vier gehackten Möhren, zwei gehackten Gemüsezwiebeln, (wer möchte: einige Kirschtomaten), Lorbeerblatt, Thymian und Nelken eine Füllung herstellen, in die Poularde füllen und zubinden. Poularde in eine Bratform setzen, leicht mit Öl bepinseln und bei ca. 200 eine halbe Stunde backen, dann die Hitze rfeduzieren und nochmals etwa eine halbe Stunde backen (Garprobe!). Unterdessen ein Glas Maronen abschütten, in Öl anbraten, mit etwas Zucker karamellisieren. Fett von der Poularde abgiessen, mit Wasser aufmixen, eine Tüte Pfeffersauce damit kochen. Poularde tranchieren, mit Maronen und Füllung umlegen und mit Pfeffersauce umgiessen.

Wer will, kann die Poulardenleber (im Beutel im Inneren) scharf in Kräuteröl anbraten und auf Crostini dazu reichen.

4. Fischgang
4.1. Lachs in Blätterteig
Pro Person ein kleines Lachsfilet (TK) auftauen, mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Aus Schmand und Zitronensaft eine - nicht zu flüssige! - Sauce herstellen, mit gehackter Petersilie oder Dill abschmecken, in dünne Scheiben geschnittene Zwiebeln dazugeben. Tiefkühl-Blätterteig auftauen, in Quadrate ausrollen. Auf jedes Quadrat einen Löffel der Schmand-Zwiebel-Masse setzen, Lachsfilet darauf und nochmals mit der Masse bestreichen. Mit Blätterteig zudecken, den Teig mit Eigelb bestreichen und im Herd backen lassen, bis er gut gebräunt ist (ca. 20 Minuten). Dazu: Blattspinat mit etwas Knoblauch und eine Sauce Hollandaise.

4.2. Dorade in Paprikasauce
Doraden werden im Restaurant meist gegrillt mit Spinat serviert. Es geht auch anders: pro Person eine kleine Dorade säubern, mit Zitronensaft säuern und salzen. Im türkischen Geschäft ein Glas Ayvar (Paprikasauce) kaufen, mit etwas Sahne verrühren. Zwei kleine Paprikaschoten in Stücke schneiden, mit etwas Knoblauch in Öl andünsten und warmstellen. Die Dorade von beiden Seiten in heissem Fett anbraten, bis sie Farbe nehmen und knusprig werden. Ayvar zu den Paprikaschoten geben, auf flache Teller verteilen. Die Doraden daraufgeben. Mit Zitronenscheiben und frittierter Petersilie servieren.

5. Dessert
5.1. Rotweinäpfel
Das einfachste Dessert, aber sehr effektvoll. Aus Rotwein (z.B. Pinot noir), Zimtstangen, Sternanis, Gewürznelken und etwas Vanillezucker einen starken Glühwein kochen. Manche geben noch Orangenschale hinzu. Pro Person eine schöne Birne dünn schälen, den Stiel stehenlassen, im Glühwein ziehen lassen, bis die Birnen rosarot sind. Fächerförmig aufschneiden, Vanilleeis oder Zimteis dazu servieren. Voilà.

5.2. Tarte tatin
Noch einfacher, für Nicht-Bäcker. Eine Springform dünn ausfetten, mit aufgetautem, ausgerolltem Blätterteig auslegen. Teig bis zum Rand hochziehen, so dass die Form innen gleichmässig bedeckt ist. Unterdessen vier bis fünf kleine aromatische Äpfel schälen, entkernen und halbieren. In einer Pfanne 100g Butter, etwas Honig und ein Päckchen Vanillezucker karamellisieren lassen, die Äpfel hineingeben, Hitze reduzieren und die Äpfel weich dünsten (nicht dunkel werden lassen). Evtl. mit etwas Wasser auffüllen. Wenn die Äpfel weich und leicht karamellisiert sind, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die abgekühlten Äpfel mit der Schnittfläche nach oben auf den Blätterteig legen, Rest des Karamells darüber tropfen lassen und im vorgeheizten Backofen nochmals 20-25min backen, bis der Blätterteig schön aufgegangen ist. In Stücke schneiden, mit fertiger Vanillesauce übergiessen.

Guten Appetit!

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16. August 2006 um 21:55

...
bei uns gibt es traditionell fisch mit vielen beilagen natürlich!! lg maus

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2. Dezember 2006 um 3:33
In Antwort auf alanis_12681975

Einen Ausgeben....
... ist doch einfacher, als selber machen, oder? Genau daran liegt es mir ja: wir Kiddis für die Ellis selber gemachtes auftischen......

Kein Schnickschnack an Heiligabend
Einfach Kartoffelsalat mit Würstchen an heilig Abend!
Das gabs bei uns immer schon und sollte sich auch nie ändern!
Naja Heiligabend ist halt nicht der Tag wo man nen Festmahl auftischt, ist ja auch kein Feiertag.
Aber sieht ja jeder anders, ich kenns bloß halt so.


Am ersten Feiertag gibts dann Ente mit Rohtkohl und Klösen.
Und am 2 Weichnachtsfeiertag irgend nen Braten mit Klösen udn Beileigen.
Und das ist jedes Jahr so, find ich witzig aber ich würde nie wollen dass das anders ist.

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